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Samstag, 5. November 2016

Dickerchen

Nacch langer Zeit will ich euch mal wieder was zeigen. Bin beschäftigt mit Sockenstricken, dicken Socken aus doppelt Sockenwolle, die Dickerchen genannt werden. Die schaffe ich in 6-10 Stunden,
die dünnen Socken dauern mir einfach zu lange im Moment. Nachdem ich voriges Jahr solche als Weihnachtsgeschenke verwendet habe, kamen schon Nachfragen, ob ich vielleicht dieses Jahr auch...
Und ja, es macht Freude! Zudem kann ich meine neuen Sockenbretter zum Präsentieren verwenden, die ich mir bei ebay geleistet habe. Vorher hatte ich ja nur je eins, jetzt also 2 pro Größe, da von verschiedenen Anbietern, sind die nicht alle gleich. Nun gut, mir passt es. Damit ich nachher noch weis, welche Größe die haben, hat jede einen Zettel bekommen, der dann in der Socke bleibt, und natürlich auch aufs Foto kam. Vielleicht schreibe ich suf folgende Sockenzettel auch noch das Gewicht und die verwendete Wolle drauf.


















                                     


Ich stricke auch auf Anfrage, im Tausch gegen was Schönes. Jetzt demnächst auch aus pflanzengefärbter Wolle.

Samstag, 6. August 2016

Tomaten aus unserem Garten

Mit dem Sommer kommen die Tomatenfreuden, der Lohn der langen Arbeit vorher. Und wenn ich dann eine Schüssel solcher Tomaten ernte,
Dann geht mir das Herz auf, angesichts solcher Schönheit, die die Natur und menschliche Züchtungsarbeit hervorgebracht haben. Ganz ohne Gentechnik ist solches möglich.
Ich liebe Tomaten besonders und seitdem ich gärtnere, sind sie meine besonderen Lieblinge, denen ich Platz, und Kraft schenke- und sie geben es mir zurück.

Hier einige mehrfarbige, für mich die schönsten:


Dies Jahr habe ich auch einige dwarf-Tomaten angebaut, ein paar Früchte von ihnen:

 
                                        

Und hier noch ein paar sonnige, gelbe.


Jetzt will ich aber wieder hinaus, in der Garten, Tomaten ernten....

es grüßt mit tomatigen Grüßen eure Rosendame

Sonntag, 19. Juni 2016

Rosen, Rosen, Rosen und Rosenblog


Hier blüht und und duftet es gerade an allen Ecken und Enden. Die Rosen zeigen sich in diesem Jahr in ihrer besten Form.

Rosen an unserer Einfahrt zur Straße hin . v.l.n.r Darlows Enigma, Jeanne Drivon Paul Noel,Alchymist, Merveille, Daniel Lacombe, Erinnerung an Brod

Am Küchenfenster: v.l.n.r. Merveille, Daniel Lacombe,Erinnerung an Brod Tuscany und Tuscany Superb, Frau Karl Druschki, The Bishop

Früher ein Birnbaun, jetzt ein Rosenbaum mit Pauls Himalayan Musk und Polstjärnan

Unbekannte Rosa Alba Hirschneusses (mit "Engelsblut", der zartrosa Ton) mit frischem Duft

Tuscany, Gallica mit würzigem Duft

Gaspard Mongue mit starkem tiefem Duft

Der zauberische Alchymist mit fruchtigem Duft

Knospe von Blanche Moreau, einer Moosrose, neben dem lieblichen Duft der Blüten duftet das Kelchblattmoos würzig harzig
Um unsere Rosen mal vorzustellen und selbst den Überblick zu bekommen, habe ich einen Blog üder die Rosen angefangen. Die Seite ist im Aufbau, größtenteils fehlen die Texte(meist nur Bilder) aber zum anscheuen geht es ja schon. Etwa 60% unserer Rosen habe ich jetzt schon fotografiert, der Rest kommt noch(spätere Blüte) oder muss bis nächstes Jahr warten(Blüte vorbei).

Dort soll auch unsere Hobby-Rosenanzucht mal in Schritten gezeigt werden(wurzelechte Vermehrung) und dies oder das über die Rosensorten, ihre Kultivierung und Sorteninfos gesammelt werden. Ein Anfang ist gemacht...

                          >>>Hier entlang bitte zu den Rosen<<<

Jetzt aber gehts gleich wieder in den Garten, zu den Rosen....

rosige Grüße von eurer Rosendame

Mittwoch, 4. Mai 2016

In der schwäbischen Alb(2) - In Blaubeuren



da ich die schönen Eindrücke aus der schwäbischen Alb noch fortsetzen möchte, gibt es hier eine Fortsetzung.

Immer wieder hatte ich vom Blautopf gehört, einer Karstquelle in der Schwäbischen Alb und deren Blau. Einen wie verzauberten Ort stellte ich mir vor, zudem ich in einer Dokumentation erfuhr, dass sich unter dem Blautopf ein ausgedehntes Höhlensystem befindet(bisher sind 12km erkundet).


Es hatte ein paar Tage vorher kräftig geregnet und ich befürchtete schon, dass der Blautopf eher graubraun aussehen würde, doch seht selbst, er war zwar noch etwas trüb, aber leuchtete eindeutig blau.

Blautopf .in Blaubeuren
 Mit tiefem Blau empfing uns der Blautopf.

 Die schwäbische Alb ist ein Karstgebiet, das heiß, der Untergrund ist sehr porös und Niederschläge versickern im Boden. Dann sind sie allerdings nicht verschwunden, sondern fließen unterirdisch weiter. So sind übrigens auch viele der Dutzenden Höhlen in der Schwäbischen Alb entstanden. An manchen Stellen quellen sie dann in sogenannten Topfen nach oben und fließen als Fluß weiter, so auch die Blau.

 Gleich am Blautopf trieb sie ein Hammerwerk an(rechts im unteren Bild.


Blautopf mit Wehr und Hammerwek
 Der Blautopf ist tricherförmig. Bei einem Durchmesser von etwa 40m hat er eine Tiefe von 22m.
Dort unten ist der Eingang ins Blautopfhöhlensystem, (link führt zu Video)was bisher nur von Höhlentauchern erkundet wurde. 1957 erreichte der erste Taucher den Grund und die unterseeischen Höhlen. Später wurden extra Tauchgerätesysteme für die langen Tauchgänge entwickelt
Ans Geländer gelehnt kann man den Blick tief im Blautopf versenken
Bekannt ist das Kunstmörchen "Die Sage von der schönen Lau"
von Eduard Mörike, ich habe sie unter dem Titel verlinkt, so dass Ihr sie nachlesen könnt.
Der Wohnort der schönen Wasserfrau "die schöne Lau"
 Kaum zu glauben, dass unter dem blauen Wasser kilometerlange Gänge mit großen Höhlenhallen zu finden sind zum Besipiel der Mörickedom, die Luftschlosshalle, die in späteren Zeiten sicher einmal zu besichtigen sein werden, denn es wurde bereits ein oberirdischer Zugang erschlossen.

Doch geben wir uns noch ein wenig dem Blau hin...
Der Blautopf hat etwas zauberisches , mystisches
Nach dem Besuch beim Blautopf liefen wir noch ein wenig durch die schöne Altstadt von Blaubeuren. Interessante Fachwerkkonstruktionen beeindruckten uns.
Fachwerbau in Blaubeuren am Urzeitmuseum
 Manche waren mächtige alte Häuser, deren obere Geschosse weit vorkragten. Mit dem funktionalen Fachwerk wurden schöne schlichte Schmuckelemente eingebracht.
Fachwerkhaus am Altstadtrundgang in Blaubeuren
 In der Altstadt gibt es einen ausgeschilderten Rundgang, der etwa 1,5km lang ist, also eher ein längerer Spaziergang. Zeitweise fühlen wir uns in alte Zeiten versetzt.
Meinen Mann beeindruckte besonders das Feuerholz, was auf dem Fußweg gelagert wurde
 In der Nähe vom Blautopf befinden sich Funktionsgebäude des ehemaligen Klosters. An der Größe der Gebäude ist ein gewisser Wohlstand zu Erbauungszeiten zu erkennen. Mich beeindruckten die mächtigen dunklen Holzsäulen besonders
Eingangsportal zum Kloster mit mächtigen Holzsäulen
 Große Dächer dienten als Lagerräume. Ihre größe konnte ich mit meiner kleinen Camera nicht erfassen.
schönes Dach an einem Gebäude vom Kloster in Blaubeuren



Nach dem Stadtrundgang und einem schönen Mittagessen gingen wir noch zum Urgeschichtlichem Museum.
Dort gab es viele Artefakte zu bewundern, die in den Höhlen der Umgebung gefunden wurden und teilweise bis 40 000 Jahre alt waren, das berühmeste Stück des Museums ist die Venus vom Hohle Fels, eine kleine Frauenstatuette, vergleichbar der berühmten Venus von Willendorf, jedoch aus Elfenbein und deutlich älter. Das älteste bekannte Kunstwerk der Menschheit! Wenn ich mir überlege, dass es etwa 1500 Generationen alt ist, wird mir ganz schwindelig...

Das Museum gefiel uns sehr gut. Zum einen gab es einen Film zum Blautopfhöhlensystem, zum anderen viele Funde und Wissenswertes aus verschiednen Steinzeitepochen, sehr anschaulich und liebevoll präsentiert. Der Shop am Museum ist auch recht gut bestückt, viel Literatur, aber auch Fossilien, Repliken von steinzeitlichen Artefakten und andere schöne Urlaubsmitbringsel.

Mein Fazit: Blaubeuren ist einen Besuch wert!

Vielleicht habe ich euch neugierig gemacht(obwohl meine kleine Camera wieder an ihre Grenzen kam, aber sie gab sich Mühe ), meint mit
lieben Grüßen eure Rosendame


Dienstag, 3. Mai 2016

In der schwäbischen Alb (1)- Täler und Burgen


Vorletzte Wochen waren mein Mann und ich zu einem kurzen Urlaub in der Schwäbischen Alb.
Da gefiel es mir unerwartet gut. Ich mochte die gehügelte Landschaft sehr, mit den lichten Wachholderheiden, wir waren im Großen Lautertal.

Große Lauter zwischen Bichishausen und Gundelfingen

Die Natur erwachte zunehmend, überall blühte es, wie diese Veilchen

Veilchen- Viola(wer die erkennt, und den botanischen namen weiß, kann mir Bescheid geben)
 Lungenkraut inmitten von Buschwindröschen

Geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)




 Nieswurz an vielen Hängen und Heiden(bei uns steht er im Garten) und noch viel mehr.

Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus)



Im großen Lautertal gibt es sehr viele Burgruinen auf kurzer Strecke, Einige haben wir uns angesehen.
Burg Hohengundelfingen gefiel mir am Besten,( dazu schreibe ich nochmal extra einen Artikel), hoch über dem Tal thront eine Burg, die größer ist, als sie von unten aussieht.

Burg Hohengundelfingen
 Ihr gegenüber die Schwesterburg auf dem Umlaufberg an der Lauter, Burg Niedergundelfingen
Burg Niedergundelfingen

 Ein paar Kilometer flußabwärts die Burgruine Bichishausen, direkt hinter unserer Ferienwohnung

Burgruine Bichishausen

Weitere 12 Burgen findet man in dem 35km langem Lautertal. Ich mag es jenseits von Touristenschwärmen alleine diese alten Burgen zu erkunden, ein wenig in die Zeit zurückzulauschen und an die Menschen zu denken, die früher einmal dort lebten. Manchmal beginnen die Steine zu sprechen...

An einem Tag fuhren wir ein Stück, um zu der mächtigen und beeindruckenden Burg Hohenzollern zu kommen. Sie wirkt wie eine Märchenburg und ist doch nicht annähernd so alt, wie die vorherigen, erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie in dieser Form gebaut. Sie liegt wunderbar und majestätisch in der Landschaft, ich konnte sie nicht wirklich fotografieren, ein paar Blicke gefielen mir aber, wie dieser


Burg Hohenzollern
und dieser. Alles ist sehr mächtig und fest.

Burg Hohenzollern
Beim weiten Blick ins Land bekamen wir tatsächlich hoheitsvolle Gefühle. Die Hohenzollern-Familie hat hier ihren Stammsitz. Aus ihnen sind preussische Könige und deutsche Kaiser hervorgegangen
Burg Hohenzollern, Blick ins Land
Gesprochen haben die Steine allerdings nicht zu mir...

In Hechingen war dann nochwas...ich sage nur Opal Wolle Fabrikverkauf. ;-) Dazu später mehr.

(Die Bilder sind mit einer sehr, sehr einfachen Camera gemacht. Ich habe keine andere zur Zeit)

Mit lieben Grüßen, eure Rosendame
Vielen Dank für deinen Kommentar