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Mittwoch, 4. Mai 2016

In der schwäbischen Alb(2) - In Blaubeuren



da ich die schönen Eindrücke aus der schwäbischen Alb noch fortsetzen möchte, gibt es hier eine Fortsetzung.

Immer wieder hatte ich vom Blautopf gehört, einer Karstquelle in der Schwäbischen Alb und deren Blau. Einen wie verzauberten Ort stellte ich mir vor, zudem ich in einer Dokumentation erfuhr, dass sich unter dem Blautopf ein ausgedehntes Höhlensystem befindet(bisher sind 12km erkundet).


Es hatte ein paar Tage vorher kräftig geregnet und ich befürchtete schon, dass der Blautopf eher graubraun aussehen würde, doch seht selbst, er war zwar noch etwas trüb, aber leuchtete eindeutig blau.

Blautopf .in Blaubeuren
 Mit tiefem Blau empfing uns der Blautopf.

 Die schwäbische Alb ist ein Karstgebiet, das heiß, der Untergrund ist sehr porös und Niederschläge versickern im Boden. Dann sind sie allerdings nicht verschwunden, sondern fließen unterirdisch weiter. So sind übrigens auch viele der Dutzenden Höhlen in der Schwäbischen Alb entstanden. An manchen Stellen quellen sie dann in sogenannten Topfen nach oben und fließen als Fluß weiter, so auch die Blau.

 Gleich am Blautopf trieb sie ein Hammerwerk an(rechts im unteren Bild.


Blautopf mit Wehr und Hammerwek
 Der Blautopf ist tricherförmig. Bei einem Durchmesser von etwa 40m hat er eine Tiefe von 22m.
Dort unten ist der Eingang ins Blautopfhöhlensystem, (link führt zu Video)was bisher nur von Höhlentauchern erkundet wurde. 1957 erreichte der erste Taucher den Grund und die unterseeischen Höhlen. Später wurden extra Tauchgerätesysteme für die langen Tauchgänge entwickelt
Ans Geländer gelehnt kann man den Blick tief im Blautopf versenken
Bekannt ist das Kunstmörchen "Die Sage von der schönen Lau"
von Eduard Mörike, ich habe sie unter dem Titel verlinkt, so dass Ihr sie nachlesen könnt.
Der Wohnort der schönen Wasserfrau "die schöne Lau"
 Kaum zu glauben, dass unter dem blauen Wasser kilometerlange Gänge mit großen Höhlenhallen zu finden sind zum Besipiel der Mörickedom, die Luftschlosshalle, die in späteren Zeiten sicher einmal zu besichtigen sein werden, denn es wurde bereits ein oberirdischer Zugang erschlossen.

Doch geben wir uns noch ein wenig dem Blau hin...
Der Blautopf hat etwas zauberisches , mystisches
Nach dem Besuch beim Blautopf liefen wir noch ein wenig durch die schöne Altstadt von Blaubeuren. Interessante Fachwerkkonstruktionen beeindruckten uns.
Fachwerbau in Blaubeuren am Urzeitmuseum
 Manche waren mächtige alte Häuser, deren obere Geschosse weit vorkragten. Mit dem funktionalen Fachwerk wurden schöne schlichte Schmuckelemente eingebracht.
Fachwerkhaus am Altstadtrundgang in Blaubeuren
 In der Altstadt gibt es einen ausgeschilderten Rundgang, der etwa 1,5km lang ist, also eher ein längerer Spaziergang. Zeitweise fühlen wir uns in alte Zeiten versetzt.
Meinen Mann beeindruckte besonders das Feuerholz, was auf dem Fußweg gelagert wurde
 In der Nähe vom Blautopf befinden sich Funktionsgebäude des ehemaligen Klosters. An der Größe der Gebäude ist ein gewisser Wohlstand zu Erbauungszeiten zu erkennen. Mich beeindruckten die mächtigen dunklen Holzsäulen besonders
Eingangsportal zum Kloster mit mächtigen Holzsäulen
 Große Dächer dienten als Lagerräume. Ihre größe konnte ich mit meiner kleinen Camera nicht erfassen.
schönes Dach an einem Gebäude vom Kloster in Blaubeuren



Nach dem Stadtrundgang und einem schönen Mittagessen gingen wir noch zum Urgeschichtlichem Museum.
Dort gab es viele Artefakte zu bewundern, die in den Höhlen der Umgebung gefunden wurden und teilweise bis 40 000 Jahre alt waren, das berühmeste Stück des Museums ist die Venus vom Hohle Fels, eine kleine Frauenstatuette, vergleichbar der berühmten Venus von Willendorf, jedoch aus Elfenbein und deutlich älter. Das älteste bekannte Kunstwerk der Menschheit! Wenn ich mir überlege, dass es etwa 1500 Generationen alt ist, wird mir ganz schwindelig...

Das Museum gefiel uns sehr gut. Zum einen gab es einen Film zum Blautopfhöhlensystem, zum anderen viele Funde und Wissenswertes aus verschiednen Steinzeitepochen, sehr anschaulich und liebevoll präsentiert. Der Shop am Museum ist auch recht gut bestückt, viel Literatur, aber auch Fossilien, Repliken von steinzeitlichen Artefakten und andere schöne Urlaubsmitbringsel.

Mein Fazit: Blaubeuren ist einen Besuch wert!

Vielleicht habe ich euch neugierig gemacht(obwohl meine kleine Camera wieder an ihre Grenzen kam, aber sie gab sich Mühe ), meint mit
lieben Grüßen eure Rosendame


Kommentare:

  1. Liebe Rosendame!
    Das ist ja wunderbar, dass du wieder etwas machst! Da bekommt man gleich Lust, auch auf die Schwäbische Alb zu fahren! Ich hatte so lange nicht mehr geschaut in deinen Blog und heute nun gleich mehrere neue schöne Einträge. Danke! Artemisia

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    1. Liebe Artemisia,

      uns hat es sehr gut gefallen. Für mich waren vor allem die Berge so schon übersichtlich...nicht zu anstrengend ;-), aber auch so. Wir erwägen einen weiteren Urlaub dort.
      Ich habe vor allem erdgeschichtlich viel gelernt, dazu demnächst noch mehr.
      bin gleich ganz angespornt zum Weiterschreiben, aber Garten ruft die Tage.

      Liebe Grüße Anne

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  2. Was für ein Farbton! Faszinierend. Das Feuerholz ist wirklich vorbildlich gestapelt ;-)). Die Schwäbische Alb ist wirklich schön.
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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    1. Liebe Ursula,
      das blau hatte es mir wirklich angetan. Mein mann fand vor allem verblüffend, dass das Holz vorm Haus auf dem Fußweg zur Straße hin aufgestapelt war. Das würden wir uns hier nicht getrauen...

      Liebe Grüße dir von Anne

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